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Medizinische Länderinformation zum Ausdruck für Reisende

Ecuador

Zeitunterschied: MEZ -6 Std., Galapagos-Inseln MEZ -7 Std. (während der europäischen Sommerzeit -7 Std.; Galapagos-Inseln -8 Std.)

Klima: Trotz der tropischen Lage hat Ecuador kein einheitliches Klima: Tropisch-heiße Küstenregion, im Norden ganzjährig feucht, im Süden extrem trocken; im Hochland gemäßigtes Klima. Die Sierra, das eigentliche Andengebiet, liegt 2850 m hoch. Durch die Höhenlage bedingt, am Anfang Anpassungsschwierigkeiten möglich. Die Osthänge der Anden und das Dschungelgebiet (Oriente) sind feucht und sehr warm. Östliches Tiefland feuchtheiß; Trockenzeit von Juni bis Dezember. Mittlere Temperatur in Guayaquil ganzjährig um 26 °C, in Quito (2850 m hoch) 15°C. Die Galapagos-Inseln haben eine Jahresdurchschnittstemperatur von 25 °C - 30 °C mit hoher Luftfeuchtigkeit und häufigen Regenfällen. Beste Reisezeit für Badeurlauber sind die Monate April bis Dezember, für Bergsteiger im Hochland die Monate von Juni bis November, Juni und Juli sind für Touren im Amazonasgebiet ideal.

Vor der Reise bitte Folgendes beachten:

Impfungen

Vorgeschrieben:Gelbfieber bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet, jedoch nicht bei dortigem Flughafentransit und nicht für Kinder unter 1 Jahr. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Überprüfen: MMR, Varizellen, HPV, Pertussis, Influenza, Pneumokokken

Für private Reisen:

Empfohlen für alle:Tetanus, Diphtherie, Gelbfieber, Hepatitis A
Für Risikogruppen:Hepatitis B, Tollwut, Typhus
Hinweis: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachten!
» Gelbfieber: Allen Reisenden ab dem 9. Lebensmonat wird eine Impfung empfohlen, wenn sie folgende Gebiete östlich der Anden in Höhenlagen <2.300 m besuchen: Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe. Westlich der Anden wird eine Impfung seit Juli 2018 auch in Esmeraldas empfohlen. Ein äußerst geringes Übertragungsrisiko besteht westlich der Anden in Höhenlagen unter 2.300 m in folgenden Regionen: Guayas, Los Rios und Manabi sowie in Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und Tungurahua. Eine Gelbfieber-Impfung wird in diesen Gebieten generell nicht empfohlen (nur für Langzeitreisen oder bei starker Mückenexposition oder wenn ein Mückenschutz nicht möglich ist). In allen anderen oben nicht genannten Gebieten >2.300 m sowie in Guayaquil, Quito und auf den Galapagos-Inseln besteht kein Gelbfieberrisiko. Eine Gelbfieber-Impfung wird in diesen Gebieten nicht empfohlen. Ecuador gehört aber zu den Gelbfieberendemieländern. Das heißt, dass Reisende aus Ecuador, die in ein Land mit Transitvorschriften einreisen, einen Gelbfieberimpfnachweis vorweisen müssen.
» Krankenversicherungspflicht: Seit September 2018 ist die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer per Gesetz vorgeschrieben. Das Gleiche gilt für ansässige Ausländer (also auch deutsche Residenten). In diesem Fall ist ein Nachweis über eine gesetzliche oder private Krankenversicherung vorzulegen (Quelle: s. u.).
» Galapagos-Inseln: Für den Besuch der Galapagos-Inseln wird seit Februar 2018 zusätzlich die Vorlage eines Hin- und Rückflugtickets und der Hotelreservierung für die geplante Aufenthaltsdauer verlangt (Quelle: Auswärtiges Amt - Stand 23.10.2018).

Malaria  (Siehe Karte)

Hohes Risiko: ganzjährig im Amazonasbecken
Risiko: ganzjährig niedriges Risiko < 1.500 m östlich der Anden in Gebieten außerhalb des Amazonasbecken sowie in den Provinzen Esmeraldas und Carchi
Min. Risiko: ganzjährig im Rest des Landes in Höhen < 1.500 m
Kein Risiko: in Höhen ≥ 1500 m, in Guayaquil und auf den Galapagos-Inseln

Hinweis: Malaria-Medikamente erhalten Sie nur auf Rezept nach individueller Beratung.

Sonstige Risiken

Zikavirus-Infektion, Chikungunya-Fieber, Dengue-Fieber, HIV-Infektion (AIDS), Reisediarrhö

Sonstiges

Reiseapotheke

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker bei der Zusammenstellung einer Reiseapotheke beraten.
Nehmen Sie für gefahrlosen Sex Kondome aus Deutschland mit.

Reiseversicherung

Zum Abschluss einer Reiseversicherung wird dringend geraten.

Reiseausstattung

Im Tropenshop24.de finden Sie Mückenabwehrmittel, imprägnierte Moskitonetze u. v. m..

Wichige Tipps

Hygiene

Nur saubere Handtücher benützen

Sonne

Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor verwenden.

Sex

Bei einem einzigen ungeschützten Kontakt kann man sich zum Beispiel mit AIDS oder Hepatitis B anstecken.

Allgemeines

Suchen Sie einen Arzt auf, wenn sie fieberhaft, an Durchfall oder anderen Symptomen erkranken und machen Sie ihn auf Ihre Reise aufmerksam.

Malaria

Bei einer medikamentösen Malaria-Vorbeugung müssen Sie die Tabletten noch bis zu 4 Wochen (bei Malarone® 7 Tage) nach der Rückkehr einnehmen. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie grippeähnlich mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen erkranken. Trotz Prophylaxe könnte es Malaria sein!

Diverse Regeln

Wegen möglicher Infektionsgefahr nicht barfuss gehen und auf Akupunktur, Tätowierungen, Ohr- und andere Piercings verzichten.

Anhang

Krankheitsbeschreibungen

Zikavirus-Infektion

Zikavirus-Infektionen wurden bereits in verschiedenen Ländern Afrikas, Asiens und seit 2015 auch in Lateinamerika registriert. Das Zika-Fieber wird durch Viren verursacht, die durch Mücken übertragen werden. Das klinische Bild einer akuten Zikavirus-Infektion wird im Vergleich zu Dengue- und Chikungunyavirus-Infektionen als milder beschrieben. Vermutlich verläuft ein großer Teil der Infektionen unbemerkt und beschwerdefrei. Die symptomatische Infektion macht sich oft durch, Hautausschlag, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie eine nichteitrige Konjunktivitis bemerkbar. Der Hautausschlag besteht durchschnittlich für sechs Tage, die Krankheitsbeschwerden sind in der Regel mild und halten durchschnittlich 4-7 Tage an. Meistens verläuft die Infektion mit dem Zikavirus ohne Komplikationen. Es ist jedoch möglich, wenn auch noch nicht bewiesen, dass sowohl symptomatische als auch asymptomatische Zikavirus-Infektionen einer werdenden Mutter, vor allem im ersten Trimester der Schwangerschaft, zu Fehlbildungen (Mikrozephalie) beim Kind führen können. Schwangere sollten daher Zikavirus-Endemiegebiete meiden.
Schutz: Tagsüber bis zur Dämmerung auf guten Mückenschutz achten. Da eine sexuelle Übertragung möglich ist, empfiehlt die WHO Schwangeren, deren Partner aus einem Zikavirus-Ausbruchsgebiet zurückkehrt, bis zum Ende der Schwangerschaft "Safer Sex" zu praktizieren. Paare mit einzelner oder gemeinsamer Reise-Anamnese in ein Zika-Ausbruchsgebiet, die eine Schwangerschaft planen, sollten damit nach der Rückkehr sechs Monate warten.


Chikungunya-Fieber

Bei dem Chikungunya-Fieber handelt es sich um eine Viruskrankheit mit einer Verbreitung von Westafrika bis zu den Philippinen. Die Übertragung erfolgt insbesondere durch Moskitos, aber auch eine Übertragung direkt von Mensch zu Mensch ist möglich. Die Inkubationszeit beträgt 2-3 (1-12) Tage. Ohne Vorzeichen treten abrupt Fieber, starker (symmetrischer) Gelenkschmerz und schweres Krankheitsgefühl ein. Nach wenigen Tagen kommt es zum Fieberabfall und Auftreten eines Exanthems. Die Gelenkbeschwerden können jahrelang fortbestehen. Sehr selten wird auch eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet.
Schutz: Tagsüber und nachts Mückenschutz beachten. Ein Impfstoff ist nicht verfügbar.


Dengue-Fieber

Dengue-Fieber ist eine virale Erkrankung, welche durch Stechmücken übertragen wird. Die Überträgermücke ist sowohl tag- wie auch nachtaktiv. Nach 5-7 Tagen kommt es zu Fieber, starken Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen und bisweilen auch zu einer vorübergehenden Hautrötung. In seltenen Fällen kann es bei wiederholten Infektionen zu schweren Krankheitsverläufen mit Blutungsneigung und Schocksymptomatik kommen.
Schutz: Tagsüber bis zur Dämmerung auf guten Mückenschutz achten.


HIV-Infektion (AIDS)

Die weltweit verbreiteten humanen Immundefizienzviren (HIV) verursachen die Krankheit AIDS. Über ungeschützte sexuelle Kontakte und Kontakte mit Blut verbreitet sich das Virus weiter. Nach drei Monaten kann man zuverlässig Antikörper im Blut nachweisen. Nach wenigen Wochen bis Monaten kann ein grippeähnliches Fieber, das akutes HIV-Syndrom, auftreten. Infizierte können auch jahrelang symptomlos bleiben bis sie erkranken. Eine Behandlung zögert den tödlichen Ausgang der Krankheit hinaus. Die Infizierten werden aber nicht geheilt. Insbesondere arme Länder haben eine hohe oder sehr hohe HIV-Infektionsrate. Jeder ungeschützte sexuelle Kontakt kann dort zu einer Infektion führen. HIV-Test-Bestimmungen: Manche Länder verlangen vor geplanten Langzeitaufenthalten einen HIV-Test. Betroffen sind in erster Linie Immigranten, Arbeitnehmer, Studenten, Touristen in der Regel nicht. Da sich die jeweiligen Bestimmungen oft nach kurzer Zeit ändern können, sollte im Zweifelsfall eine Nachfrage im entsprechenden Konsulat erfolgen.
Schutz: Gebrauch von Kondomen; Kontakt mit Blut meiden.


Reisediarrhö

Es handelt sich meist um infektiöse Durchfälle, verursacht durch Bakterien, seltener durch Viren oder Parasiten. Der häufigste Erreger sind sog. ETEC-Bakterien. Der Reisedurchfall verläuft in der Regel unkompliziert, ohne Fieber oder Blutbeimengungen im Stuhl.
Schutz: Wasser nur abgekocht oder aus abgefüllten Flaschen trinken, nur eigenhändig gewaschene und geschälte Früchte essen. Vermeidung aller rohen Speisen, Verzicht auf Cremes, Milchprodukte und Speiseeis; die Hände vor dem Essen waschen und keine bereits benutzten Handtücher verwenden.


News


Die Informationen auf diesen Seiten dienen der Vorinformation über gesundheitliche Risiken für das aufgeführte Reiseland. Lassen Sie sich in jedem Fall individuell durch einen Arzt oder Apotheker beraten, um so Ihr persönliches Risiko und damit die wirklich notwendigen Maßnahmen abwägen zu können. Da sich die Gegebenheiten in den einzelnen Ländern schnell ändern, kann eine Haftung leider nicht übernommen werden.

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